KARRIEREMÖGLICHKEITEN BEI KIDÉAL KITAS

Herzstück unserer Kindertagesstätten sind unsere Mitarbeitenden
Die wichtigste Grundlage, um ein Kind optimal betreuen, begleiten und unterstützen zu können, sind motivierte und engagierte Mitarbeitende, die sich mit ihrer Arbeit identifizieren und dadurch ihre Rolle als Betreuungs- und Bezugsperson ganzheitlich wahrnehmen.

Mitarbeiterentwicklung und Förderung
Wir suchen kompetente Mitarbeitende und wollen diese auch halten. Entsprechend sind Mitarbeiterentwicklung und Förderung wesentliche Elemente unserer Personalpolitik. Konkret heisst das, wir unterstützen unsere Mitarbeitenden gezielt mittels individueller interner Förderungsprogramme, mit Teamweiterbildungen sowie externen Fortbildungsmöglichkeiten. Durch eine klar definierte und vertrauensvolle Führungsstruktur, wird jede Mitarbeiterin/jeder Mitarbeiter zudem motiviert Verantwortung zu übernehmen und dadurch Teil des Ganzen zu sein.

Karrieremöglichkeiten innerhalb der kidéal-Gruppe
Wir begrüssen und fördern Veränderungen und Entwicklungen von Mitarbeitenden innerhalb der kidéal-Gruppe. Dies bedeutet meist, dass die Mitarbeitenden in einen anderen Betrieb wechseln, was oft auch gleichzeitig mit einem Karriereschritt verbunden ist.

Lesen Sie hierzu auch die Interviews von Mitarbeitenden, welche bei uns ihre Karriere machen:

Carola Hartmann, Verantwortliche Pädagogik & Compliance Basel

Ich kann mich innerhalb meiner Kompetenzen ausprobieren und dadurch wachsen

Carola Hartmann

Beruflicher Werdegang:

  • 2024 SVEB – Zertifikat Ausbildnerin – Durchführung von Lernveranstaltungen
  • 2023 Projektmanagement IPMA Level D – Zertifikat
  • 2021 Eidgenössische Berufsprüfung für Teamleiter/-innen in sozialen und sozialmedizinischen Institutionen
  • 2018-2020 Führungsweiterbildung Teamleiter/-in in sozialen und sozialmedizinischen Institutionen (Modul 1-5) bke Zürich
  • 2017 Berufsbildnerkurs – Zertifikat
  • 2015 Bachelor «Pädagogik der frühen Kindheit»
    In den Jahren 2021 und 2022 zusätzlich diverse zusätzliche pädagogische Weiterbildungen

Warum und wie hast du den Weg in die Kinderbetreuung gewählt?
Die Kinderbetreuung war für mich eigentlich nur ein Zwischenschritt. Ich wollte schon früh den Weg in die Psychologie, genauer die Kinder- und Jugendtherapie, einschlagen. Da mir der Weg über die Psychologie zu theoretisch und wissenschaftlich war, habe ich mich für den Weg der Pädagogik entschieden (Bachelor «Pädagogik der frühen Kindheit»).

Was hat dich dazu bewogen bei der Kita ylaa das Praktikum zu machen?
Ich habe in Freiburg studiert und musste ein Praktikum im Ausland machen. Eigentlich wollte ich dieses in Sri Lanka machen. Allerdings hat das zeitlich nicht gepasst. Mein Praktikum in Sri Lanka habe ich dann vier Monate später nachgeholt. Zudem hatte ich als Studentin wenig Geld und habe deshalb das notwendige Auslandpraktikum in der Schweiz gemacht. Hier konnte ich aus Freiburg pendeln und hatte den Vorteil, dass Deutsch gesprochen wird.

Hast du davor beruflich etwas anderes gemacht? Hattest du andere Ziele?
Eigentlich wollte ich nach dem Bachelor in dem Beruf als Pädagogin der frühen Kindheit arbeiten und nebenbei berufsbegleitend einen Master in Sozialer Arbeit machen. Anschliessend wollte ich die Weiterbildung zur Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin machen.

Was zeichnet dich als Führungsperson aus, respektive was glaubst du, hat dazu geführt, dass du für deine aktuelle Position bei kidéal ausgewählt wurdest?
Meine grösste Stärke in der Führungsrolle ist meine Empathie. Ich kann mich gut in andere Menschen hineinversetzen, zuhören und bin an ihrem Wohlbefinden interessiert. Mir ist es wichtig, dass wir als Team agieren und die Meinung einer Praktikantin hat für mich genau so viel Wert, wie die Meinung einer Pädagogischen Leitung. Trotzdem scheue ich nicht davor zurück auch unangenehme Themen anzusprechen und setze, wenn nötig, klare Grenzen. Mir ist ein kooperativer Führungsstil wichtig.

Was ist deine Motivation, dich stetig weiterzubilden?
Ich lerne einfach gerne. Mich interessieren neue Dinge, ich schaue gerne über den Tellerrand und arbeite gerne an Problemen oder optimiere Prozesse..

Welche Wertvorstellungen hast du und wie decken sich diese mit kidéal als Arbeitgeber?
Für mich wichtige Werte sind Weiterentwicklung, Selbstbestimmtheit, Respekt und Wertschätzung. Diese Werte werden in meinen Augen bei kidéal gelebt. Ich bekomme die Möglichkeit, mich regelmässig weiterzuentwickeln und darf innerhalb meiner Kompetenzen selbstbestimmt agieren. Respekt und Wertschätzung erlebe ich jeden Tag im Büro und auch draussen in meinen Betrieben.

Deine beruflichen Ziele?
Eine schwierige Frage. Ich möchte nicht stehen bleiben. Auch nach neuneinhalb Jahren bei kidéal erlebe ich in meinem Arbeitsalltag immer wieder Überraschungen und neue Problemstellungen. Das bringt mir für den Moment genug Abwechslung. Zudem schätze ich die wertschätzende Atmosphäre bei kidéal. Egal in welcher Position ich war oder bin, ich bekomme immer Unterstützung, wenn ich sie brauche. Aber ich kann mich auch innerhalb meiner Kompetenzen ausprobieren und dadurch wachsen. Auch in meinen jährlichen Weiterbildungen hat kidéal mich immer unterstützt. Derzeit bin ich sehr zufrieden mit meinen Aufgaben. Wer weiss, was die Zukunft bringt..

Jessica Dias, Pädagogische Leitung Tagesstern Brugg / Schinznach-Bad, Hausen & Remigen

Jessica Dias

„Es hat etwas gedauert, bis ich mich in meiner Rolle sicher gefühlt habe, aber mit der Unterstützung von kidéal , meiner Weiterbildung und meinem grossartigen Team bin ich stolz darauf, was ich bisher erreicht habe.“

 

Beruflicher Werdegang:

  • 2022 bis 2023 Ausbildung zur Teamleiterin in sozialen und sozialmedizinischen Institutionen
  • 2016 bis 2020 Ausbildung zur Fachfrau Betreuung Kind EFZ

 

Jessica, angefangen hat deine Laufbahn bei uns in den Tagesstrukturen Brugg vor fünf Jahren. Damals hast du den Standort Stapfer (Lateinschulhaus) mit einer Kinder-Gruppe geleitet. Was hat dir dabei an deiner Arbeit besonders gut gefallen?
Nach Abschluss meiner Ausbildung habe ich die Gruppe am Standort Stapfer eigenständig geleitet und das Team strukturiert. Besonders gefallen hat mir, den Kindern neue Ideen und Aktivitäten anzubieten, um sie in ihrer individuellen Entwicklung zu unterstützen. Es war mir wichtig, dass die Kinder aktiv am Alltag teilnehmen, sei es beim Einkaufen oder durch das Übernehmen von Ämtlis. Sie hatten sichtlich Freude daran, mitzuhelfen und Verantwortung zu übernehmen. Besonders erfüllend war es für mich, die Entwicklung jedes Kindes zu beobachten und sie ein Stück auf ihrem Weg ins Leben zu begleiten.

Wie ist es dazu gekommen, dass du heute den ganzen Tagesstern-Betrieb Brugg mit fünf Standorten sowie die Aussenstandorte Hausen und Remigen leitest?
Schon während meines Bewerbungsgesprächs als Standortleitung habe ich erwähnt, dass es mein Traum ist, eines Tages eine Tagesstruktur oder Kita als Pädagogische Leitung oder Krippenleitung zu führen. Dieser Wunsch begleitet mich bereits seit meiner Kindheit. Als mir das kidéal -Team die Möglichkeit bot, den gesamten Tagesstern-Betrieb mit mehreren Standorten zu leiten, war ich begeistert. Gleichzeitig habe ich mich gefragt, ob ich dafür schon bereit bin, da ich erst 2020 meine Ausbildung als Fachfrau Betreuung abgeschlossen habe. Doch ich dachte mir: ‚Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.‘ Jetzt bin ich froh, diesen Schritt gewagt zu haben. Es hat etwas gedauert, bis ich mich in meiner Rolle sicher gefühlt habe, aber mit der Unterstützung von kidéal , meiner Weiterbildung und meinem großartigen Team bin ich stolz darauf, was ich bisher erreicht habe.

Musstest du für diese Aufgabe eine weitere Ausbildung absolvieren?
Ja, im Jahr 2022 habe ich eine Weiterbildung zur Teamleiterin in sozialen und sozialmedizinischen Institutionen begonnen. Während dieser Ausbildung und den dazugehörigen Schulungen habe ich viel Neues gelernt und konnte dieses Wissen direkt in meinem Arbeitsalltag umsetzen. Diese Weiterbildung hat mich nicht nur fachlich, sondern auch persönlich gestärkt und mir geholfen, mich weiterzuentwickeln.

Was rätst du jemandem, der diesen Weg auch gehen möchte?
Meine Empfehlung für jemanden, der diesen Weg gehen möchte, ist, zuerst im Alltag im Betrieb anzukommen und das Team sowie die Abläufe gut kennenzulernen. Die Weiterbildung zur Teamleitung ist sehr herausfordernd, und es kann schwierig werden, beides zu bewältigen, wenn man den Betrieb und die Arbeitsprozesse erst noch während der Ausbildung kennenlernen muss. Ein solides Fundament im Betrieb erleichtert es, die schulischen Anforderungen erfolgreich zu meistern.

Was sind die Herausforderungen?
Eine der grössten Herausforderungen im Alltag ist es, Personalengpässe zu bewältigen, insbesondere wenn ich als Pädagogische Leitung eigene Termine habe. Bei einem so großen Betrieb und Team ist es oft schwierig, alles unter einen Hut zu bekommen und gleichzeitig das Team bestmöglich zu unterstützen. Ich bin jedoch überzeugt, dass ich ohne mein Team nicht so weit gekommen wäre. Alle Mitarbeitenden tragen einen wichtigen Teil dazu bei, dass wir den Tagesstern Brugg zu dem gemacht haben, was er heute ist. Natürlich gibt es noch Aufgaben, die vor uns liegen, aber insgesamt haben wir bereits viel erreicht.

Was magst du besonders an deiner Aufgabe?
Was mir besonders gut an meiner Aufgabe gefällt, ist die Vielseitigkeit im Alltag. Kein Tag ist wie der andere. Obwohl man gewisse Dinge planen kann, gibt es immer wieder unvorhergesehene Situationen, die Flexibilität und Kreativität erfordern. Außerdem schätze ich den Ausgleich zwischen der organisatorischen Arbeit und der direkten Arbeit mit den Kindern. Es ist mir wichtig, regelmäßig in den Gruppen präsent zu sein, sei es im Alltag oder bei besonderen Anlässen, die wir im Laufe des Jahres planen.

Gibt es Ziele, die du noch verfolgen möchtest?
Im Moment bin ich zufrieden mit dem, was ich erreicht habe. Mein Ziel ist es, den Tagesstern Brugg weiterhin zu verbessern und weiterzuentwickeln, um ihn zu einem noch großartigeren Betrieb zu machen. Es gibt noch einige Dinge, die ich umsetzen möchte, um die Qualität unserer Arbeit weiter zu steigern.